Koppelplan erstellen: so behältst du den Überblick
Ein guter Koppelplan beantwortet jeden Morgen dieselbe Frage: Welches Pferd kommt heute auf welche Fläche? So baust du ihn so auf, dass er im Alltag trägt.
Die Grundlage: eure echten Flächen
Ein Koppelplan beginnt mit einer ehrlichen Bestandsaufnahme: Welche Koppeln und Paddocks gibt es, wie groß sind sie, welche haben einen Unterstand? Diese Flächen sind die Bausteine. Wer sie einmal sauber erfasst, kann jeden Tag schnell entscheiden, statt jeden Morgen neu zu überlegen.
Pferde den Flächen zuordnen
Nicht jedes Pferd passt auf jede Koppel. Manche vertragen sich nicht, andere gehören als Gruppe zusammen, wieder andere brauchen aus gesundheitlichen Gründen eine bestimmte Fläche. Ein guter Koppelplan hält diese Regeln fest, sodass die Tageszuordnung schnell geht und niemand versehentlich zwei unverträgliche Pferde zusammenstellt.
- Feste Gruppen für die Herde
- Unverträglichkeiten hinterlegen
- Flächen mit und ohne Unterstand unterscheiden
Wetter mitdenken
Der häufigste Grund für zertretene Koppeln ist Dauernässe. Ein Koppelplan, der das Wetter ignoriert, führt zu kaputten Flächen und Diskussionen. Besser ist eine Regel, die empfindliche Koppeln bei anhaltendem Regen automatisch ausblendet, sodass nur robuste Flächen oder solche mit Unterstand genutzt werden.
Vom Papier zum digitalen Plan
Auf Papier funktioniert ein Koppelplan, solange eine Person ihn führt. Sobald mehrere im Stall entscheiden, hilft eine digitale Lösung: Der Tages-Koppelplan zeigt alle Flächen und Pferde auf einen Blick, Buchungen gehen per Drag-and-drop, ganze Gruppen lassen sich in einem Zug buchen, und die Wetter-Regel greift automatisch. So sieht jeder dasselbe, und der Plan ist immer aktuell.
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